Ich bin ja schwer für das 3-Tage-Wochenende! Es macht die ganze Sache sooooo viel entspannter! Und Entspannung brauchen wir alle momentan! Mal kurz etwas durchatmen…Den ersten Monat haben wir nun schon bewältigt – Wahnsinn! Es fühlt sich viel länger an! Aber unterm Strich ist alles noch soooo neu!
Gestern war also Moon Festival und dementsprechend eben ein freier Tag! Lange schlafen, etwas im Haus umräumen… Und dann SCHWITZEN! Es war unerträglich heiß im Haus (selbst mir war warm, und das sollte was heißen). Die Klimaanlage funktionierte nicht und ich konnte machen, was ich wollte, es wurde nicht kühler. Am Nachmittag kapitulierte ich dann und rief den Hausmeisterservice. Nach einem längeren Umhersuchen und mehreren Konversationen über Google-Translater stellte er dann fest, dass ich das Hauptpanel auf Heizen und nicht Kühlen gestellt hatte…

PEINLICH! Aber so konnte ich dann meinen Verlegenheitsschweiß Dank der nun funktionierenden Klimaanlage wieder trocknen….
Am Abend fuhren Holger und ich in die Stadt, um uns mit einem Bekannten in der French Concession zu treffen. „In welchem Restaurant wollt Ihr denn essen: Steakhouse, Fisch, Japanisch, Französisch, Türkisch….“ – JA!

LECKER war es!

Und zum Abschluss des Tages sind wir daheim der alten chinesischen Tradition nachgegangen und haben den Mond gewürdigt.

Am Samstag standen Sport und Brötchen auf dem Morgenprogramm, dann ein bisschen Alltag und online shoppen, um den Kühlschrank zu füllen. Zwar sind die Supermärkte nicht verwaist hier, aber den Wocheneinkauf machen die meisten nur noch virtuell – eben bestellen, gleich liefern – oft in einer Stunde – auf jeden Fall am gleichen Tag! Und auf der Suche nach dem Fehlenden findet man auch das, was man vielleicht nicht in seinem Kühlschrank haben möchte (als Westler).

Und dann hat uns noch dieser Geselle am Morgen begrüßt. Was auch immer es für ein Vogel ist – sieht hübsch aus!

Und dann waren wir am Abend am Bund speisen – bei Mr.&Mrs. Bund – EXTREM LECKER! Und eine witzige Eingangsdekoration.



Ein asiatischer Kellner hatte einen extremen französischen Akzent. Sehr lustig: Er ist Franzose, hat in Lyon in Ecully bei Bocuse gelernt. In meiner Zeit bei Euronews habe ich öfter in der Schule gegessen – für einen mehr als fairen Preis! Ich erinnere mich noch daran, dass das Mittagsmenü 40 Francs gekostet hatte (ja, so alt bin ich nun schon). Heute sollen sie bis zu 70 Euro dafür verlangen.

Den Aperitif gab es auf der Terrasse von wo man einen super tollen Blick auf das Spektakel hat. SOOOOOOO viele Menschen! Beim Zebrastreifen standen Polizisten in Reihe, damit kein Passant bei Rot über die Strasse läuft, und bei Grün marschierten sie im Stechschritt vor auf die andere Strassenseite.
Das Essen war ein Traum, sehr raffiniert! Und wir hatten eine Menge Spaß mit der Kellnerin, die von uns „sehr gut“ gelernt hat und dafür bekamen wir eine kleine Chinesischlektion während sie uns die verschiedenen Gänge servierte. Leider habe ich all die Worte wieder vergessen.

Abschließend ging es eine Etage höher in die Bar Rouge – die/ der angesagteste Rooftop Bar und Club in Shanghai!

Was man dann noch mehr beim Verlassen gemerkt hat:

Ein Wochenende voller Highlights!