Die Besen-Challenge, Dragon-Dance und etwas chinesische Geschichte …

Momentan gibt es bekanntlich keine Möglichkeit, Shanghai zu erkunden und das Coronavirus ist Schuld. Shanghai’s Strassen sind leer, denn die Menschen sind vernünftig und folgen dem Aufruf, daheim zu bleiben. Der einzige Weg, die Verbreitung des Virus zu stoppen! 

Viele gehen auf Nummer-Sicher.

Das Leben, die Kommunikation findet überwiegend online statt. Es ist lustig zu sehen, womit sich der ein oder andere seine Zeit vertreibt:

Das Lied, zu dem die Herren singen ist eines der Lieder zum Frühlingsfest.

Und es gibt eine Challenge, die wieder auflebt: die Broomstick-Challenge

Es juckt mich schon, an diesem Wettbewerb teilzunehmen….

Ich versuche aber erst die Zeit zu nutzen, und etwas über die Exkursionen zu berichten, die auf dem Stapel: „das wollte ich doch noch erzählen“ liegengeblieben sind. Gehen wir also zurück in den November !

Nicole und ich haben uns geschichtlich weiter gebildet – denn wenn es um die Chinesische Geschichte geht, habe ich einiges nachzuholen. In der Schule haben wir das Thema (gefühlt) nie angesprochen.

So waren wir im Haus des ehemaligen Staatspräsidenten der Republik China, Sun Yat-sen. Ein spannender Mann!  Er war ein chinesischer Revolutionär, gründete im Exil die Kuomintang (die Nationalisten, die später gegen Mao kämpften)  und wurde 1912 erster provisorischer Präsident  der Volksrepublik China – die das zweitausendjährige Kaiserreich beendete.

Unten rechts seht Ihr QR-Codes. Die können mit dem Handy gescannt werden und man erhält zu jedem Ausstellungsstück spannende Erklärungen – im gesamten Museum.

Sun starb recht früh und seine viel jüngere Frau  Song Qingling spielte anschließend sowohl in China vor dem Zweiten Weltkrieg, als auch in der Volksrepublik eine wichtige Rolle. Sie war später ebenso Präsidentin der Volksrepublik. Auch ihr Haus ist heute als Museum in Shanghai zu besichtigen: 

Nach so viel chinesischer Geschichte entschieden wir uns für ein japanisches Mittagessen im Anschluss. 

Unsere Nachbarn hatten etwas Spannendes auf dem Tisch.   Wir hätten es auch gerne gehabt, trauten uns aber nicht zu fragen… Doch das Glück war uns hold, anscheinend hatten wir das gleiche Menü bestellt und kamen ebenso in den Genuss des leckeren Desserts: Crème brûlée in Eiern. Wohl bemerkt – es ist kurz vor Weihnachten… 

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