Ein Mal Sonne und zurück…

Vielen Dank, dass so viele an der Umfrage teilgenommen haben. In Summe scheint Ihr ja recht zufrieden mit dem zu sein, was ich schreibe und wie ich berichte. Das ist schön! Ich werde versuchen, die ein oder andere Anregung mit aufzunehmen.

Gehen wir also gemeinsam noch mal ins vergangene Jahr – Anfang Dezember….

Ursprünglich dachten wir, der Winter wird in Shanghai etwas nasser und trüber, als er es war. Da haben wir wohl Glück im Einstiegs-Jahr. Dennoch war der Kurz-Trip nach Singapur absolut kein Reinfall!
Morgens um 6 Uhr kamen wir etwas müde und zerknautscht durch den Nachtflug an und wurden mit dem Hotelpool direkt belohnt. Sonnenaufgang in Singapur bei angenehmen 28 Grad. Kann man machen.

Singapur ist eine grüne Stadt. Nicht so, wie wir uns eine grüne Stadt unbedingt in Eurpa vorstellen, aber es gibt eine Menge Bäume und Pflanzen – man muss halt nur eben etwas höher suchen. Viele Häuser haben im 10/15. Stockwerk einen kleinen „Park“. 

Oder eine begrünte Dachterrasse oder Fassade

Beim Schlendern durch die Stadt entdeckt man auch hier (für uns) Kurriositäten. In einer Shopping-Mall fanden wir Karaoke-Kabinen:

und eine Halle mit Schnee (leider habe ich kein Foto von der Halle) – es war eher ein Container vor der Mall. Man konnte sich dicke Schuhe, Hosen und Jacken ausleihen und dann Spaß im Schnee-Paradies haben: 

Blick durchs Fenster.

Am Nachmittag stand ein Abstecher ins indische Viertel auf dem Programm – eine Reise in eine andere Region, mitten in Singapur.

Shanghai ist super spannend, Singapur ist Asien „Light“. Die meisten Menschen sprechen englisch, es ist nicht so wuselig (unter anderem, weil 5 Mal kleiner) und das Wetter entspannt. Aber es wird einiges geboten.

Kulinarisch bekommt man in Singapur alles – in den Garküchen gibt es von Bratwurst über Kebab bis hin zum malaysischen Essen – eine Auswahl rund um den Globus. An den Ständen kann jeder das kaufen, was er mag und dann gemeinsam an den Tischen essen. 

Und natürlich darf da auch das Kaya-Toast nicht fehlen. Eine Frühstücksspezialität von Singapur. Einige „Cafes“ bieten es traditionell an. Dieses Café hat es damit sogar bis in die „Washington Post“  geschafft. Das Kaya-Toast wird mit Kaya (Kokosmarmelade) und manchmal Margarine oder Butter zubereitet. Dazu gibt es weich-gekochte Eier, die man mit Sojasauce und weißem Pfeffer würzt und das süßliche Toast reintunkt. Getrunken wird dazu ein starker Kaffe mit gesüßter Kondenzmilchpaste. 

Gut gestärkt waren wir dann bereit für den weltgrößten Indoor-Wasserfall!

Ein bisschen futuristisches Gefühl, drinnen, wie auch beim Blick nach Draußen.

Die Stadt ist sehr divers – von kleinen Sträßchen über Einkaufsstraßen bis hin zu Häuserschluchten wird hier alles geboten. 

Und auch das Nightlife ist hier recht wichtig: es startet mit den Aperitife auf Dachterrassen und geht bis zu hippen Abendessen mit einem Ausblick. 

Nur an die plötzlichen sintflutartigen Regengüsse, die oft den Verkehr lahmlegen (wie bei uns Blitzeis – nur dass es hier täglich mindestens einmal regnet), muss man sich gewöhnen – geht aber auch! 

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