Märchen beginnen oft mit: „Es war einmal….“ , meine Blogs vermehrt mit „Eigentlich wollten wir….“

Eigentlich wollten wir in ein Künstlerdorf, das im Süden Shanghais liegt. Aber wegen des Virus ist es noch geschlossen. Das hielt uns aber nicht davon ab, durch den benachbarten Park zu strolchen und ein paar getrocknete Fische auf dem Mofa-Parkplatz für die Angestellten zu entdecken.
Doch so etwas reicht nicht für einen Abenteuer-Tag in Shanghai. Denn eigentlich wollten wir doch mehr erleben. Deshalb ging es weiter zur nahegelegenen Wasserstadt

Und da kamen wir schon wieder nicht aus dem Staunen raus. Ein wunderschöner Fleck in diesem Land und mit den Fachwerkdörfern in Deutschland zu vergleichen. Diese kulturelle und historische Stadt geht auf eine Zeit vor rund 1500 Jahren zurück und wird von einem Netzwerk aus Wasserwegen umgeben, die durch unzählige Brücken und Gassen miteinander verbunden sind.

Die meisten Gebäude sind im Stil der Ming und Qing: zweistöckig mit getünchten Wänden und schwarzen Dachziegeln.

In der Yuan Dynastie blühte in der Stadt der Handel. Geschäfte siedelten sich rechts und links vom Fluss an. Ein ein Kilometer langer Korridor wurde gebaut, der im Sommer vor Sonnenstrahlen und in der Regenzeit vor nassen Füßen schützt. Heute ist es ein gemütliches Plätzchen für die Mittagspause – mit Restaurants und kleinen Geschäften.

Die Stadt ist ein Eldorado, um Fotos zu machen. Daher gibt es heute weniger Worte, dafür mehr Bilder.
Spannend unter anderem, dass überall Zeichnungen auf den Wänden zu finden sind – manchmal erst auf den zweiten Blick zu sehen:
Etwas weiter das Hochzeitszentrum – leider auch noch geschlossen- aber draußen die Spuren der Liebe:
Und immer wieder zu sehen: Mädchen, die sich für Fotosession alte Gewänder anziehen.






















Und eines Tages werden sie dahin kommen und vor Staunen hüpfen und jauchzen vor Entzücken
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