Schon seit Monaten wollen Nicole und ich zu dem kleinen Café, das den Milchschaum nach Wunsch bedruckt. Und nun war es soweit! Wir hatten Zeit und die Mall gefunden!
Man kann sich ein Motiv aussuchen und los geht es :

Nicole hatte sich kurz zuvor (also wenige Minuten vorher) eine kleine Kamera gekauft und nun bekommt Ihr auch von ihr Shanghai in Motion kredenzt:
Da wir nicht nur am Tage unseren Spaß haben, sondern auch Spaß am Nachtleben haben, ging es mit den Männern mal wieder am Abend raus. Erst einmal lecker essen in einem der zahlreichen guten Restaurants und dann in die „Speak Low“ Bar:

Falsches Bild? Sieht gar nicht wie eine Bar aus? Na, dann schaut doch mal genau hin :

Man muss nur wissen, dass man in dem Geschäft für Bar-Utensilien die Wand bewegen kann und dann nach Oben gelangt. Wenn man diese Hürde genommen hat, heißt es allerdings noch nicht, dass man auch an die leckeren Cocktails kommt. Denn meist braucht man eine Reservierung für die viel gefragte und als eine der Besten bekannten Bars – nicht nur in Shanghai bekannt. Die „Flüsterbar“ gehört zu den 50 besten Bars weltweit. Ihren Ursprung haben die „Speak easy“ Bars in der Prohibition. Es waren illegale Bars, in denen man ganz leise sprechen musste und die man von außen nicht als Bar erkennen konnte. Heute sind sie zwar legal, aber versteckt sind sie noch immer.

Am nächsten Tag stand mal wieder Kultur an – ein Galerie Walk. Auch hier gilt wieder: Mundpropaganda. Das, was unter der „Hand gehandelt“ wird, ist doppelt spannend. Wir folgten unserer Tour-Führerin durch ein paar Straßen in ein Wohnviertel und dort in eine Sackgasse und kamen in der Tat in eine nette, kleine Galerie. Bei der Zweiten wären wir auch nie alleine in den Keller des Bürogebäudes oder bei der Dritten in den Innenhof eines Hochhauskomplexes gegangen. Aber bei allen hat es sich gelohnt: spannende, gegenwärtige chinesische Kunst.
Mit bei der Tour war der Enkel von Du Yuesheng, einem der Mob-Bosse Shanghais. Er hatte Chian Kai-Shek und den Kampf gegen die Kommunisten unterstützt, seine Familie war eine der wohlhabendsten und einflussreichsten in den 1920er Jahren. Er floh nach Hong Kong – die gesamten Familie hat sich über die Welt verteilt. Und nun Geschichten von einem seiner Enkel zu hören, Geschichte „zum Anfassen“ erleben, einfach spannend!













Sightseeing online – einfach gut!👍
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Jetzt müsste es nur noch der Geschmackstransfer erfunden werden 🙂
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Ich weiß nicht wirklich welches Foto mich mehr beeindruckt…
Klasse wenn man(n) sich im Barzubehör noch was zum aufhübschen kaufen kann
Das mit dem flüstern …ok…für einen sehr guten Coktail würde ich es versuchen
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