Bring mir eine Katze mit!

Gestern Abend stand noch mal ein kleiner Ausflug an… Max wollte sich auch einen E-Scooter kaufen – allerdings einen für sein Alter. In Deutschland sind sie umstritten, hier werden sie verkauft (allerdings auch heftig diskutiert).

Also ging es zur ersten Shopping Mall, die einen Xiaomi-Laden hat. 30 Minuten später waren wir wieder in einer riesigen Shopping Mall. Und irgendwie kam ein vertrautes Heimatgefühl auf:

Hier scheint es in der Tat nichts zu geben, was es nicht gibt.

Und dann kamen wir in den Spielzeugladen für Kleine und Große:

Das Rennauto ist selbsterklärend, auf die beiden Dinger in der Mitte stellt man sich und fährt los (oder auch nicht….), und was diese Puppe rechts kann, habe ich noch nicht verstanden… werde es aber bestimmt noch herausfinden!

Für alle, die nichts mit Mode oder Technik am Hut haben, gibt es dann auch noch die Möglichkeit, ein kleines Kätzchen mit nach Hause zu nehmen:

Wir haben uns nur auf eine Sache konzentriert, und die seht nun in unserer Garage – naja, nicht wirklich, da Max natürlich heute morgen damit zur Schule gebraust ist (mit Helm!).

Für mich ging es zum Check-Up Termin beim Krankenhaus. Dem Fuß geht es schon erheblich besser und damit meiner Laune auch. Ich humple jetzt fast schon wieder normal. Was auch immer das war…. Der Arzt meinte nur: „Noch schonen und zwei Wochen keinen Sport betreiben. Und auf keinen Fall ins Wasser stecken und baden! Das würden die Chinese immer raten und tun: hast du eine Erkältung, trink abgekochtes Wasser, hast Du Bauchschmerzen? Trink abgekochtes Wasser? Hast Du einen Fuß gebrochen? Trink abgekochtes Wasser!“

Das hatte ich auch schon gehört. Eine Chinesin hatte es Holger geraten, als sie mitbekam, dass er eine Erkältung hat und ein Kollege von Holger sprach mit mir über ein neues (für junge Leute) chinesisches Sprichwort : Wenn Dir eine Frau abgekochtes Wasser anbietet, wenn es Dir nicht gut geht, dann ist es nicht die Partnerin fürs Leben….

Da ich nun schon halb auf dem Weg Down-Town war und ich immer noch auf der Suche nach Spültabs, ging es weiter Richtung Großstadtleben-das tat gut: Leute, viele Leute, Wuseln, Hochhäuser, moderne Geschäfte und raffiniertes Essen…

Und dann in den Supermarkt, den Großstadtsupermarkt: Bio-Sachen und Langnasenprodukte.

Nach den Auberginen musste ich fragen, die hatte ich auf den ersten Blick nicht als solche identifiziert:

Und natürlich gab es auch wieder Gemüse, bei dem ich mich frage: WAS IST DAS?

Und es gab: SPÜLTABS – für 20 Euro!!!

Nun ist Schluss mit den Spülhänden!

Beim nächsten Großstadtbesuch kommen dann auch der Tempel und andere Sehenswürdigkeiten dran:

Daheim angekommen brauste ich noch zu meinem lokaken Supermarkt – dem hinter dem Vorhang – um den Rest zu besorgen.

Es war schon dunkel – das ist hier gegen 18 Uhr – und die Fahrt auf dem Scooter eher ein neues Abenteuer. Hier fahren sie kreuz und quer, mit und ohne Licht, als Familie oder mit sämtlichen Dingen auf dem Mofas und dann am liebsten auch noch auf der falschen Seite. Ampeln werden eher als Empfehlungen angenommen, rechts abbiegen darf man auch bei Rot.

Am Supermarkt würde jeder Italiener blass! Hier tobte das Leben, ein Gewusel und Gewimmel auf dem Platz davor. Der Barber-Shop war voll, aus den Restaurants drangen unterschiedlichste Düfte und Kinder tobten umher:

Mittlerweile finde ich den Eingang des Supermarktes auch ganz souverän und bewege mich fast wie eine Einheimische – nur, dass ich immer noch irgendwie auffalle… Das liegt nicht nur daran, dass ich größer bin, als die meisten, sondern, dass ich auch wie eine Touristin mit dem Handy durch den Supermark trabe… Und ich weiß nun, es gibt definitiv keine Spültabs in diesem Landen:

Dafür allerdings jede Menge Chips. Die musste ich nämlich für den Sohnemann für sein morgiges Picknick besorgen.

Ich habe mich als gute Mutter gegen die mit Gurken oder Seaweed entschieden.

Leider durfte ich die Kröten und Aale nicht im Fischbereich fotografieren. Als ich mich mit dem Handy in der Hand auf die Bassins bewegte, stürzte ein wild gestikulierender Mann auf mich zu und wollte meine Fotos sehen. Etwas erstaunt schaute er sich die an, die ich Euch gerade gezeigt habe an und dachte sich vermutlich seinen Teil über die seltsamen Langnasen.

Dafür habe ich die Beutel, die über den Köpfen schweben aber einfangen können:

Und zugegebener Maßen war ich schon etwas stolz, Gemüsebrühe ohne Fragen und Google-Translater gefunden zu haben. Zwar schmeckt sie etwas anders und sieht auch nicht ganz so gesund aus, tat aber ihren Zweck in der Sauce für die Nudeln.

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