Dumplings, Grillen und andere Dinge

Ich komme gar nicht mehr nach mit dem Schreiben und dann ist das Internet auch auf Grund des anstehenden Jubiläums in diesem Land etwas langsamer – was ausländische Internetseiten betrifft.
So viel ist schon wieder geschehen und neue Abenteuer stehen an…. Also müsst Ihr nun tapfer sein,  und Euch durch einen längeren Riemen kämpfen. Viel Spaß dabei:


Ich war Euch ja noch ein Filmchen von den lebenden Grillen schuldig – Ihr erinnert Euch vielleicht daran? Als ich in der „Hundestraße“ die Entdeckung gemacht hatte, dass es Grillen in keinen Kugeln zu kaufen gibt? Hier sind sie – nicht…denn das Video ist auf wundersame Weise von meinem Handy verschwunden… Weiß der Henker, was ich falsch gemacht habe… Also müsst Ihr Euch diesbezüglich auch hier gedulden, bis ich mich wieder in den Süden kämpfe.

Dafür habe ich aber noch das Foto von der Strassenkonstruktion… die mich mich immer wieder fasziniert, wenn ich hier vorbei komme:

Letztens habe ich abends vom Auto aus gesehen, dass sie sogar bunt beleuchtet ist – das muss ich mir bald mal von Nahem anschauen!



Auch auf der Hundestrasse war wieder einiges zu sehen – die Leute essen dort, schütten das Reiswasser in den Gully und trockenen ihre Wäsche vor dem Laden. 

Und man erholt sich viel – wo auch immer und gerne auf den Mofas. 


Oder man fährt ganz bequem zum Einkaufen:

Hier gibt es nichts, was es nicht gibt – es sei denn, es ist verboten:

Am Nachmittag stand dann der Chinese Baseball Cup in der Schule auf dem Programm. Da merkt man dann, dass Max auf einer amerikanisch geprägten Schule ist. Er spielt allerdings nicht Baseball, sondern steht hinter der Kamera oder sitzt am Mischpult, da er sehr aktiv beim SAS-TV ist (vieles wird per livestream übertragen, damit die Verwandten und Freunde auch an dem Leben in der Ferne teilhaben können). 

Anschließend ging es für mich noch auf Erkundungstour im Viertel. Ich hatte auf einer meiner Touren einen schönen Park gesehen und gehofft, da mit Quin etwas Zeit verbringen zu können. Leider sind hier – wie so oft – Hunde verboten. Dafür dürfen Alt und Jung sich an den Trimm-Dich Geräten fit halten. 


Am nächsten Tag ging es trotz Regens in die Stadt – ein Taifun war wieder im Anmarsch… hört sich wild an – hat aber nur etwas Wind und Regen gebracht: 

Wir wollen eine Kleinigkeit essen und dann zum M50 – einem Künstlerviertel. 


Dieses Dumpling-Restaurant wird von vielen hoch gehandelt. Also den virtuellen Stadtplan angeschmissen und los ging es! 200 Meter geradeaus, dann links… die angezeigte Straße ist aber bereits hinter uns, egal, die nächste links und dann in 150 Metern rechts… nur gibt es da keine Straße… Das Navi ist hier manchmal nicht so akkurat. Das liegt jedoch nicht an der schlechten Technik.…

Unabhängig davon haben wir dann auch nach relativ kurzer Zeit festgestellt, dass wir das Restaurant zwar einkreisen – es aber im 3 Stock eines Food-Tempels ist! 
Ziel erkannt, Problem noch nicht gebannt. Denn wie bestellen? Erst hinsetzten und dann bestellen? Erst bestellen, dann abholen? 

Am Ende hatten wir Zettel und Nummer in der Hand, schnell einen Platz und bald auch ECHT LECKERE Dumplings (und einen etwas bemitleidenden Blick der Kellnerin, die sich über die Langnasen wunderte)! 


Wenn denn die Nudeln in der Suppe nicht immer so lang wären, würde es mit dem Essen auch besser klappen!

Gestärkt ging es zu M50. Hier waren wir nicht das erste Mal – und auch nicht das letzte Mal. Diesmal waren wir etwas früh und das Wetter ließ anscheinend den ein oder anderen Künstler auch daheim bleiben. Dennoch war es toll: 

Am Abend wurde uns daheim noch eine Light and Floating Parade geboten. Es ist zur Zeit die „international Expo“ und in allen Stadtteilen gibt es Ausstellungen, Feste, Veranstaltungen und Paraden. In „chinese speed“ sausten die Wagen mit winkenden Menschen an uns vorbei.

Gestern habe ich mit Quin einen neuen Park entdeckt – zwar sind es rund 3 km bis dahin, aber die Fellnase kann dort frei laufen und auch mal die Pfoten ins Wasser stecken. 
Und auf dem Weg hat auch Frauchen wieder viel zu sehen – zum Beispiel die fleissigen Damen, die zur Arbeit eilen, um die Straßen sauber zu halten.

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