
Auf unseren Erkundungstouren mit dem Rad entdecken Quin und ich immer mehr kleine Fleckchen Natur und die Regierung macht einiges, dass es hier immer grüner wird. Immer mehr Seiten der Kanäle sind begehbar oder mit dem Rad befahrbar. Besonders Spaß macht es bei Sonne und guter Luft.

Das kann sich allerdings auch wieder schnell ändern:

Woran das liegt, habe ich noch nicht verstanden, genieße aber, wenn es eben die schönen Tage.

Auf den Kanälen sind die Männer fleißig und säubern diese. Meist holen sie Algen raus.
Die Tage war ich etwas über ein Geräusch überrascht, was ich lange nicht mehr gehört hatte – und erst, als ich es hörte, fiel mir auf, dass es sonst nicht da ist: Hubschrauber am Himmel.
Wir wohnen in der Nähe der Messehallen und diese Woche ist die internationale Expo-Ausstellung. Da wimmelt es hier von Polizei und Militär. Auch in der Stadt und den U-Bahnstationen ist mehr los.


Dafür ist es im Möbelladen relativ ruhig:

Hier bekommt man mal wieder alles, was das Herz begehrt! Von traditionellen chinesischen Möbeln bis hin zum verrücktesten Teil aus Italien. Alles eine Frage des Preises…
Mit dem hauseigenen Zug kann man sich in einige der Bereiche fahren lasssen.

Oder die Kleinen einfach mal für einen Moment im Theater absetzen:

Und zum Schluss gibt es dann noch?
Richtig: den individuellen 3D Druck aus Schokolade- fertig in einer Minute für etwa einen Euro (umgerechnet).


Uns war heute mal nach etwas Heimat nach all den Abenteuern und wir enterten ein „deutsches“ Restaurant.

Na gut, dann gibt es eben Leberkäse mit Spiegelei, Spätzle und ein alkoholfreies Weizenbier, auch gut!


Zuhause kann ich mich ja wieder an Exoten auslassen, wie zum Beispiel eine Ginseng-Frucht essen – soll gesund sein – schmeckt nach NIX.

Für das monatliche Mittagessen, das wir für den Deutschen Club planen und organisieren, sind wir weiter auf der Suche nach einem Krabbenrestaurant – und haben es natürlich gefunden. Auf dem Weg dahin gab es einen kleinen Schmunzler:

Im Restaurant hatten wir dann die Qual der Wahl:

Und anschließend sehr viel Spaß!
Denn diesmal war das gute Tier leider nur lecker zubereitet, aber nicht vorbereitet:

Also mussten wir selber Zange anlegen, um die Schalen zu knacken. Ob wir es richtig gemacht haben, wissen wir nicht. Leider wissen wir auch nicht, warum die anderen Restaurantbesucher Plastik-Handschuhe bekommen haben und wir nicht. Ich vermute ja, sie hatten eine Schalentier-Allergie….. 🙂
Hinweise gibt es hier einige – manche zum Glück, manche zum Wundern und Schmunzeln. Wie zum Beispiel hier auf der Toilette:

In der U-Bahn finde ich sie etwas hilfreicher. So weiß auch jeder, dass er NICHT unbedingt vor der Tür stehen bleiben sollte, wenn andere aussteigen wollen.

Warum dann allerdings Menschen vor der Tür stehen bleiben, obwohl noch Platz im Wagon ist, das weiß ich momentan dann auch noch nicht.

Jeder, wie er eben möchte…


Sonnige Grüße aus Shanghai!



Hi to Shanghai 😊
Die Ginsengfrucht scheint nahe an der Pepino (aka Melonenbirne) zu sein-die schmeckt auch nach nix😂
Flusige Grüße!
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