
Samstagmorgen, 28 Grad, Sonne und ein leckeres Frühstück… und leider keine Zeitung. Ja, man kann sie alle online lesen, aber manchmal wäre auch ein Stück Papier ganz angenehm. Es ist Jammern auf hohem Niveau, aber manchmal muss es eben auch sein.
Dafür bekommt Ihr halt einen neuen Bericht vom Leben in Shanghai – auch virtuell 😉 – genauer gesagt von Shanghais letztem Fischerdorf.

Es ist das erste Fischerdorf an der Küste Shanghais und damit ist das Jinshanzui-Fischerdorf auch das letzte Fischerdorf in Shanghai. Fast 100 Fischer laufen noch täglich aus, um zu fischen. Es gibt 20 Fischerboote und mehr als 200 Leute, die sich mit der Verarbeitung und dem Verkauf von Meeresfrüchten sowie dem Betrieb von Seafood-Restaurants beschäftigen.

Es scheint aber noch fest in chinesischer Hand zu sein, denn noch kenne ich keine „Langnase“, die schon mal in den zahlreichen Restaurants an der „Promenade“ essen war. Abends scheint hier aber eine Menge los zu sein.

Musik und kleine Bars, wo das Auge nur hinschaut.

Neben diesem beschaulichen Örtchen gibt es in dem Dorf auch „Museen“, die zeigen, wie die Menschen hier lebten und arbeiteten.



Interessanter Weise findet man das ein oder andere auch heute noch außerhalb des Museums auf der Straße wieder .

Wenn man durch die Gassen streif ist man in einer anderen Welt und vergisst die Zeit und die Tatsache, dass 27 Millionen Menschen in Shanghai wohnen. Das Zentrum ist etwa 60 km von dem Fischerdorf entfernt.

Hier läßt man sich einfach treiben:









Nach einem kurzen Spaziergang auf der Uferpromenade kommt man an den Strand, an dem wir schon einmal mal die Sandpyramiden gesehen hatten und mit Nicole und ihrem Mann gepicknickt haben.
Unterwegs sieht man Gebäude, die ahnen lassen, dass hier etwas entstehen wird. Aber manchmal bleiben noch Fragezeichen zurück, wie zum Beispiel bei Gebäuden wie diesem:

Anscheinend soll (oder sollte) ein Jachthafen hier entstehen… Warum man eine Tartanbahn, die genau so lang ist, wie man es auf dem Bild sieht, braucht und warum man noch nicht einmal momentan dahin kommt, da alles mit Stacheldraht abgesperrt ist, ist nicht so ganz selbsterklärend.
Am Strand sind auch die Pyramiden nun verschwunden. Dafür darf man ins Wasser – allerdings nur unter sehr strenger Aufsicht. Auf jeden Fall habe ich bis jetzt noch nie einen so gut bewachten Schwimmbereich gesehen (das Wasser geht mir im tiefen Bericht vielleicht bis an den Bauchnabel).





Das war ein schöner und interessanter Spaziergang mit dir. Das draußen frühstücken ist hier inzwischen vor. Und ja, eine „Papierzeitung“ vermisse ich auch zuweilen.
Liebesgrüßle ❣
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Schön, wenn es Spaß gemacht hat! Immer wieder gerne! Ich schicke ein paar Sonnenstrahlen!
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