Wenn Du denkst, es kann eigentlich nicht mehr mehr regnen, dann öffnet oben jemand noch eine Schleuse und noch mehr Wasser kommt runter – allerdings bei angenehmen 27-30 Grad. Das ist Regenzeit in Shanghai – Luftfeuchtigkeit 88 Prozent, gefühlt 100 Prozent.
Da bleibt man lieber im Trockenen, schaut sich das Spektakel vom Sofa an und recherchiert zum Thema Plumrain, Pflaumenregen. So heißt die ostasiatische Regenzeit: Meiyu. Sie beginnt im Juni und geht bis August. Es gewittert ab und zu auch recht heftig und bis zu 1200 Millimeter Wasser kommen täglich runter. Chinesische Bauern glaubten, dass, wenn die Pflaumen im vierten und fünften (chinesischen) Monat gelb wurden und im Süden des Jangtse fielen, die Feuchtigkeit, die aus der Pflanze verdunstete, sich in den Regen verwandelte.
Aber es scheint auch ab und an wieder die Sonne und die Grillen singen das Sommerlied… Ich denke, Ihr werdet noch einiges über das Wetter hier von mir erfahren.
Auf jeden Fall ist es ein gemütlicher Sonntag, an dem man mal wieder einen Blog mit Bildern schreiben kann, zu denen es eigentlich keine richtige Geschichte gibt. Es sind Momentaufnahmen, die typisch für hier sind, die das Leben hier lustig und interessant machen: klick hier drauf, um zu sehen, warum diese Stühle so besonders sind.

Es ist schon sehr erstaunlich, was mit einem Fahrrad oder Moped transportiert werden kann:






Und erstaunt bin ich auch über die Fähigkeit der Chinesen, überall schlafen zu können. Das ist mir schon 1992 auf meinem Trip nach Hong Kong aufgefallen. Sobald die Leute im Bus oder in der Fähre saßen, schlossen sie die Augen und schlummerten. Diese Fähigkeit haben die Menschen auch hier in Shanghai.






Herrlich diese „Fahrräder“.
Mich überfordert teilweise schon der Einkauf vom Markt
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